Regionalliga Nordost


Artikel vom 19.10.2009

Ohne Grade beim TSC zu harmlos


von Sven Kaiser

Neubrandenburg - Die personell gehandicapten Handballerinnen des SV Fortuna '50 Neubrandenburg haben ihr Regionalliga-Auswärtsspiel beim Berliner TSC mit 21:27 (8:13) verloren. Schon in der Anfangsphase musste die Mannschaft auf die torgefährliche Charlotte Grade wegen einer Fußverletzung verzichten. TSC-Trainerin Kristina Richter verordnete zudem Kristina Osterland eine Sonderbewachung.

Das frühe Ausscheiden von Grade und die taktische Maßnahme der Gastgeberinnen verfehlten ihre Wirkung nicht. "Wir haben in der Anfangsphase in unserer Abwehr einfach zu viel zugelassen und im Angriff fehlte uns die Durchschlagskraft", musste Trainer Udo Levold trotz früher Auszeit mit ansehen, wie der TSC auf 8:2 enteilte. "Wir hatten keine Möglichkeiten, Konter zu laufen. So fehlten auch die einfachen Tore", resümierte Levold.

Die Verliererinnen ließen an diesem Nachmittag auch die nötige Effektivität im Abschluss vermissen. Zwei Siebenmeter wurden zudem nicht verwandelt. Und auch Fortuna-Torfrau Antje Herzberg erwischte nicht unbedingt einen guten Tag. So brachte Levold in der 42. Minute Christin Lüth, "um einen neuen Impuls zu setzen." Zwischenzeitlich kamen die Viertorestädterinnen noch auf drei Tore zum 18:21 heran. Doch die Mannschaft von Ex-Fortunin und TSC-Torfrau Anne Luttkus ließ sich nicht aufhalten. Besonders mit der geschmeidigen Berliner Rückraumschützin Faty Lom hatte die Fortuna-Abwehr so ihre Probleme.

SV Fortuna Neubrandenburg:
Herzberg, Lüth (ab 42.) - Kramp (4), Grade (1/1), Petznick (2), Pahl (1), Pinkohs, 
Albrecht (1), Osterland (6/4), Janke (2), Schulze (5), n.e.: Genditzki, Deinert, Wirth

Quelle:  Nordkurier vom 19.10.2009