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in
den ersten 30 Minuten überhaupt nicht zufrieden. Eine schlechte
Chancenwertung und viele Fehlwürfe bestimmten das „Spiel“
des Favoriten vor dem Seitenwechsel. Die Neubrandenburgerinnen
ließen sich von der Harmlosigkeit der Gäste in der Offensive förmlich
anstecken und einschläfern. Ein Beleg dafür: Nach gut 20
Minuten waren beim 5:3 gerade acht Tore gefallen. Die folgende
Auszeit Levolds änderte nicht viel daran. Zwei Sekunden
vor dem Halbzeitpfiff traf Maike Langenberg aus Herzhorner Sicht
auch noch zum 6:9.
Erfolgreiche
Fortuna-Tempogegenstöße mit dem Wiederbeginn brachten
letztlich die Vorentscheidung. Cindy Pinkohs, Juliane Kiewitt
und Charlotte Grade trafen. Rechtsaußen Julia Janke schloss
einen Sprungwurf aus dem Rückraum erfolgreich ab. Die
Viertorestädterinnen setzten sich schnell auf 15:7 ab. Der
Gegner zeichnete sich nur im Bälle verlieren aus. „Wir haben
zu statisch gespielt, wollten ganz anders agieren. Dazu fehlte
auch noch unsere torgefährliche Gesche Seebandt“, sah der Gäste-Trainer
im Aufbauspiel nur wenige gute Aktionen in zumindest 20
lehrreichen Minuten.
Für
die Sieger gilt es dagegen erneut eine Hiobsbotschaft zu
verkraften. Wie schon im Auftaktduell verletzte sich eine der
wenigen erfahrenen Spielerinnen aus dem Fortuna-Kader. Juliane
Kiewitt fiel nach einem Zusammenprall bei ihrem Konter zum 16:7
(37. Minute) unglücklich auf den linken Wurfarm. „Sie hat
sich wohl das Handgelenk verletzt und wird länger ausfallen“,
sagte Trainer Levold nach dem Abpfiff. Schon während des Spiels
war die Uckermärkerin in die Klinik gebracht worden.
So
rückte Kristina Osterland wieder in den rechten Rückraum und
Cindy Pinkohs führte Regie. Bis zur 49. Minute erhöhte Fortuna
den Vorsprung auf zwölf Tore. Doch nach dem 22:10 durch
Stefanie Albrecht passierte nicht mehr viel. Herzhorn konnte
eine Überzahl nicht nutzen, patzte zweimal im Tempogegenstoß.
Auch bei den Gastgeberinnen schlichen sich wieder Fehler ein.
Zwei Fortuna-Punkte im Kampf für die Dritte Liga - nicht mehr.
SV
Fortuna Neubrandenburg:
Herzberg, S. Meyer (bei einem 7m) – Kramp (1), Grade (5/1),
Osterland (3), Pinkohs (2),
Albrecht (3), Kiewitt (5), Janke (3), Deinert, Petznick,
Genditzki,Starsy (2), Dahn n. e. |