Regionalliga Nordost


Bericht vom 02.10.2009

Spitzenreiter Altlandsberg prüft Fortuna-Frauen


von Sven Kaiser

Neubrandenburg - Die Regionalliga-Handballerinnen des SV Fortuna ’50 Neubrandenburg stehen vor dem Monat der Wahrheit. Im Oktober hat die Mannschaft von Trainer Udo Levold gleich sechs Vergleiche zu bestreiten. Spätestens nach dem MV-Derby gegen Aufsteiger Grün-Weiß Schwerin am 31. Oktober wird das Team wissen, ob die Dritte Liga weiter ein realistisches Ziel bleibt. Zurzeit liegt die Mannschaft mit 4:2-Punkten im Soll, aber schon am Sonntag wartet mit Spitzenreiter MTV Altlandsberg auswärts ein harter Brocken. „Wir sind mit Sicherheit nicht der Favorit, fahren dort aber nicht hin, um einen schönen Nachmittag zu verbringen“, verspricht Fortuna-Trainer Levold Widerstand. 

Bei einem Vorbereitungsturnier in Altlandsberg hatten die Mecklenburgerinnen gegen den Aufstiegskandidaten Nummer eins eine derbe Niederlage einstecken müssen. Das soll in dieser Form nicht noch einmal passieren. „Wir wollen das Spiel so lange wie möglich offen halten, müssen vor allem unser Torverhältnis im Auge behalten“, legt Levold viel Wert auf eine gute Abwehrarbeit. In der Offensive wird Juliane Kiewitt nach ihrer Verletzung länger ausfallen. Genaue Diagnose noch Fehlanzeige, weil die angeschwollene Wurfhand bisher nicht geröntgt werden konnte. Auch Maria Pahl wird noch nicht zum Einsatz kommen. 

„Bei unserer personellen Situation denken wir natürlich von Spiel zu Spiel. Die Heimvergleiche gilt es vor allem zu gewinnen“, will Levold keine Prognose abgeben, wo seine Mannschaft am Monatsende in der Tabelle steht. 

In Altlandsberg wird erstmals in dieser Saison Michelle Schulze im Regionalliga-Team spielen. Die Gastgeber sind in die Meisterschaft mit den Anspruch gegangen, wieder in die Zweite Liga aufzusteigen. Der fünfte Platz der Vorsaison war enttäuschend. Der bereits gute Kader ist so mit Romy Schöner und Juliane Wittkopf (beide BVG) im Rückraum verstärkt worden.

 

 

 

Quelle: Nordkurier vom 02.10.2009