Regionalliga Nordost


Bericht vom 16.10.2009

Ein Déjàvu ist nicht erwünscht


von Sven Kaiser

Mit dem Berliner TSC treffen die Fortuna- Handballerinnen aus Neubrandenburg morgen im Velodrom unweit der S-Bahn-Station Landsberger Allee auf den nächsten gestandenen Regionalligisten. Feiern die Viertorestädterinnen im dritten Anlauf ihren ersten Auswärtssieg der Saison? „Wir wollen da weitermachen, wo wir gegen HF HUK aufgehört haben“, möchte Fortuna-Trainer Udo Levold auch gegen die von Kristina Richter betreute Mannschaft ein spielendes Team sehen.

Ein Sieg wäre die richtige Einstimmung auf das in acht Tagen anstehende Wochende mit dem Heimspiel gegen Kropp-Tetenhusen und dem Auswärtsduell 24 Stunden später in Buxtehude. Doch der Neubrandenburger weiß auch, dass die Aufgabe schwerer zu lösen sein wird als noch vor Wochenfrist. „Die Partien beim TSC sind immer hart umkämpft. Gegen uns ist die Mannschaft stets hoch motiviert“, warnt der Handball-Lehrer und denkt ungern an den Punktverlust im Herbst 2008 zurück. Damals führten die Gäste aus Mecklenburg bereits mit 27:20. In den letzten acht Minuten wollte ihnen aber kein Tor mehr gelingen und der TSC bejubelte noch den Ausgleich.

Großen Wert legt Levold vor allem auf seine aggressive 5:1-Abwehr. Auch ohne die Stammspielerinnen Katrin Fischer und Karolin Sense würden die Berlinerinnen gefährlich bleiben. Im Rückraum spielt die äußerst agile und torgefährliche Christin Wolter eine tragende Rolle. „Und Anne Luttkus im Tor hat auch schon gute Spiele gemacht“, bereitet Levold seine Mannschaft auf die erwartete Gegenwehr vor. Heute wird noch einmal trainiert.

Große Veränderungen im Kader wird es nicht geben. Antje Herzberg ist allerdings erneut die einzige Torfrau. Reservistin Silke Meyer war erst kürzlich mit einem Fuß umgeknickt. A-Jugend-Spielerin Christin Lüth wird nicht zur Verfügung stehen. Müssen sich die Fortuna-Frauen nur noch motivieren – mit den Siegen aus dem Frühjahr und der Saisonvorbereitung.

Quelle: Nordkurier vom 16.10.2009